Dichtmachen musste dicht machen!

Heute fand ich auf der Webseite http://www.dichtmachen.org/ folgende Meldung:

Website offline
+++In Kürze sind wir wieder online. +++ Die Auseinandersetzungen im Einzelhandel nehmen wegen des seit 1,5 Jahren ungelösten Tarifkonflikts an Schärfe zu. Anstatt endlich einen Tarifvertrag mit menschenwürdigen Regelungen anzubieten, greifen die Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg nun zum 2. Mal zu juristischen Mitteln, um die Arbeitskämpfe zu diskreditieren und zurückzudrängen. Am 23.06.08 erlies das Berliner Arbeitsgericht die einstweilige Verfügung, die uns veranlasst, diese Seite umzubauen. Bis zur Fertigstellung benötigen wir ein bisschen Zeit und ihr/Sie die nötige Geduld. Gerne nehmen wir unter folgender Adresse Solidaritätsbekundungen entgegen: support@dichtmachen.org

Zu dieser Seite folgendes Zitat der „Gruppe soziale Kämpfe

In Berlin haben sich linke AktivistInnen und Gruppen, GewerkschafterInnen, prekär Beschäftigte und Erwerbslose zusammen geschlossen, um den Streiks im Einzelhandel durch Mobilisierung gesellschaftlicher Unterstützung den Rücken zu stärken und Druck auf die Einzelhandelskonzerne auszuüben.
Es haben sich Kontakte und eine Zusammenarbeit mit im Arbeitskampf aktiven Beschäftigten entwickelt. Jetzt wird es Zeit für praktische Solidarität!

Vorläufiges Fazit:

Wir haben es hier augenscheinlich mit der Weiterführung einer Repressionswelle gegen sozialen Widerstand zu tun. Ich bat die Verantwortlichen der Seite um eine Stellungnahme zum Thema und werden diese gegebenenfalls hier veröffentlichen.

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